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Messstellenbetrieb: sauber und präzise


Damit die Kostenabrechnung der Energiekunden stimmt, muss die Verbrauchserfassung so akkurat wie möglich erfolgen. Schließlich wollen Kunden nur für die Energie bezahlen, die sie auch verbraucht haben. Die Verbrauchsmessung erfolgt über jeweils eigene Zähler für Strom, Gas, Fernwärme und Wasser. Auf Grundlage der gemessenen Verbrauchsdaten stellt Ihnen Ihr Energielieferant die Rechnung.

Modern messen: wichtig für die Energiewende

Die genaue Messung der Energieverbräuche ist für die Energiewende von großer Bedeutung.

  • Einerseits ist sie für Kunden wichtig, die ihr Verbrauchsverhalten optimieren und dadurch Energiekosten und CO₂ einsparen wollen.
  • Andererseits kann zum Beispiel der Ausbau der Stromnetze in Deutschland nur dann gezielt und bedarfsgerecht vonstattengehen, wenn detailliertere Informationen über das Verbrauchsverhalten vorliegen als dies heute der Fall ist.

Deshalb werden in Deutschland in den nächsten Jahren digitale Zähler eingebaut, die den Netzbetreibern in Zukunft genauere Analysen der Strom- und Gasverbräuche ermöglichen sollen. (aktuellen Bezug herstellen zum ImSys und Pflichtrollout).

Langfristig wird dies dazu führen, dass den Verbrauchern noch besser auf ihren Bedarf abgestimmte Angebote gemacht werden können, die zum Beispiel auch variable Tarife beinhalten. Das heißt: Am Nachmittag ist der Strom dann vielleicht günstiger als morgens oder abends. Bis dahin wird aber noch einige Zeit vergehen, da noch umfangreiche rechtliche und technische Fragen zu klären sind.

Mehr zu Digitale Stromzähler

Was bedeutet eigentlich Messkonzept?

Ein Messkonzept beschreibt, wie mein Stromverbrauch oder meine Einspeisung erfasst und abgerechnet wird. Es legt fest, welche Zähler eingesetzt werden, wie sie verschaltet sind und welche Energieflüsse getrennt oder gemeinsam gemessen werden. Dazu gehören zum Beispiel Erzeugungszähler, Bezugszähler, Einspeisezähler oder Summenzähler. Das Messkonzept definiert außerdem, wie die Daten an den Netzbetreiber oder Messstellenbetreiber übertragen werden – etwa per moderner Messeinrichtung oder intelligentem Messsystem. So ist klar geregelt, wie meine Anlage technisch erfasst wird und wie daraus korrekte Abrechnungen entstehen. Die im Netzgebiet Oranienburg möglichen Messkonzepte haben wir Ihnen im folgenden Dokument zusammengestellt.


Grundzuständiger Messstellenbetreiber

Die Stadtwerke Oranienburg sind der grundzuständige Messstellenbetreiber für Strom und Gas in den jeweiligen Netzgebieten. Das bedeutet: Die Messstellen, die den Stromverbrauch in Haushalten oder Unternehmen messen, werden von uns betrieben, es sei denn, der Anschlussnutzer hat sich ausdrücklich für einen anderen Betreiber entschieden.

Intelligente Messsysteme/moderne Messeinrichtungen – bis 2025
Intelligente Messsysteme/moderne Messeinrichtungen – für Anschlussnutzer ab 2026
Intelligente Messsysteme/moderne Messeinrichtungen – für Anschlussnetzbetreiber ab 2026
Flyer „Einführung moderner Messeinrichtungen“
Handout „VBEW-Messkonzepte“
Messstellenbetreiberrahmenvertrag Strom

Stromlieferanten, die mit dem Messstellenbetrieb der Stadtwerke Oranienburg eine Abrechnung und Erhebung des Entgelts für den Messstellenbetrieb für intelligente Messtechnik vereinbaren wollen, können die folgende Vorlage nutzen.

Vereinbarung über die Abrechnung des Messstellenentgelts für intelligente Messtechnik

Falls Ihr Stromlieferant mit dem Messstellenbetrieb der Stadtwerke Oranienburg keine Abrechnung und Erhebung des Entgelts für den Messstellenbetrieb im Stromliefervertrag vereinbart hat, gilt der gesonderte Messstellenvertrag.

Gesonderter Messstellenvertrag Strom

Ihr Ansprechpartner

Team Hausanschluss
Kundenberatung Hausanschlusswesen

Telefon 03301 608-605

E-Mail hausanschluss@stadtwerke-oranienburg.de

E-Mail schreiben

Unsere Auszeichnungen und Zertifikate

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